Über Vintage und Antiquitäten

Wo ist eigentlich der Unterschied – ist das nicht alles einfach alt?

Antik, und das ist sogar gesetzlich definiert, muss mindestens 100 Jahre alt sein.

Die allgemeine Definition für Vintage sind 20 Jahre (wann, wo und wie das definiert wurde, entzieht sich meiner Kenntnis). Eine zusätzliche Unterteilung auf dem Weg zur Antiquität ist "True Vintage" – hier werden 50 Jahre Alter zugrunde gelegt. Auch hier – woher diese Definition kommt, weiß ich nicht. Meine Vermutung: Stücke vom Beginn des 21. Jahrhunderts sind zwar Vintage, weil über 20 Jahre alt. Aber so richtig fühlt sich das wirklich nicht an – also ziehen wir für „echt" Vintage noch eine Grenze – und landen in den 70er Jahren.

Und dann schwirrt noch der Begriff „Retro" durch den Raum. Als Retro werden Dinge bezeichnet, die zwar Vintage aussehen – aber brandneu sind, oft massenproduziert und auf Vintage getrimmt werden. Nachahmungen, Kopien und künstlich gealterte Dinge. Also das genaue Gegenteil des Nachhaltigkeitsgedankens.

Und da sind wir bei den Gründen für Dekoration und Einrichtung im Vintage-Stil. Die sind natürlich ganz persönlich, ich habe aber versucht, Überschriften für die zu finden, die mir am häufigsten genannt werden.

  • Stil – die Schönheit der alten Dinge
  • Erhalt von funktionalen alten Stücken
  • Qualität der alten Schätze
  • Einzigartigkeit
  • Nostalgie – alte Schätze mit Stil
  • Nachhaltigkeit – warum etwas Neues, wenn bereits etwas produziert wurde?

Welches ist dein Grund für die Passion für Vintage-Schätze?

Vorgeliebt – alte Dinge mit Patina ergänzen Ihr schönes Zuhause

Vintage ist eine Ode an den Zahn der Zeit! Vintage, Nostalgie, Shabby Chic – wohnen mit alten Objekten und Materialien. Einrichten mit dem Charme des Gebrauchten. Hinter jedem Fund steht eine Geschichte. Welche mag es sein?

Es mögen vielleicht keine besonderen Kostbarkeiten gewesen sein. Gegenstände des täglichen Gebrauchs, oft genutzt, vielleicht auch schon abgenutzt. Was sie besonders macht, ist der Umstand, dass es sie noch gibt. Dass sie immer pfleglich und sorgsam behandelt wurden. Dass sie die Zeit überlebt haben, während viele ihrer Zeitgenossen zerstört oder weggeworfen wurden.

Mindestens ein Vorbesitzer ist in den vergangenen Jahren so mit ihnen umgegangen, dass sie bis heute überlebt haben. Vorgeliebt sagen wir dazu, und das ist es, was Vintage-Stücke so besonders macht. Verbunden mit ihrer oft schlichten Schönheit, mit „echtem" Material und einer hochwertigen Verarbeitung, verleiht ihnen genau das ihre einzigartige Ausstrahlung. Das heißt einrichten mit dem so beliebten Vintage-Charme.

Wer sich für ein „echtes" Vintage-Stück in seiner Wohnung entscheidet, hat damit etwas Einzigartiges. Es liegt in der Natur dieses Stils, dass es keine Massenware gibt. Wir reden hier nicht von „auf alt getrimmten" Stücken, sondern von Objekten, die sich im Laufe der Jahre ihre Altersspuren ehrlich verdient haben.

In HansensGasse sind wir leidenschaftliche Sachensucher. Wer suchet, der findet. Wir finden mit Leidenschaft schöne alte und vorgeliebte Dinge. Das können Stücke des täglichen Bedarfs sein oder auch Dekoratives. Ein alter Stuhl. Ein Tisch mit strapazierter Oberfläche. Alte Materialien. Möbel im Shabby Chic. Geschirr im Oma-Blümchen-Stil und mit Goldrand. Lampen im Mid-Century-Design. Ein Stück schöner als das andere! Und ständig neue Ideen für eine innovative Nutzung mit Stil.

Vintage, das heißt …

  • … das einzigartige Stück
  • … die besondere Trouvaille
  • … die schöne Patina
  • … seltene Sammlerstücke
  • … alte Schätze und Lieblingsstücke
  • … Möbel mit Gebrauchsspuren
  • … Dinge mit Kratzern, Dellen und Macken, die den Charme unterstreichen
  • … neu einrichten – aber alt!
  • … eine Wohnung mit Stil und Ideen
  • … Nachhaltigkeit durch weitere Verwendung
  • … schöner Wohnen mit alten Möbeln

Praktisch: Es gibt so viele verschiedene Stilrichtungen auch und vor allem bei Vintage-Möbeln, Dekoration, Geschirr und Co., dass sich für jeden etwas findet. Zum einen erreichen die vergangenen Trends, Moden und Epochen nach 20 Jahren quasi den natürlichen „Vintage-Zustand".

So zum Beispiel Mid Century Modern, Brutalismus, Postmoderne und Neue Moderne bei den Epochen, die noch im Vintage-Stadium sind. Und Jugendstil, Viktorianischer Stil, Biedermeier, Gründerzeit oder – so gerade an der Schwelle von Vintage und Antik – Art déco bei den antiken Stilen.

Und zum anderen haben sich aus der Verwendung alter, vorgeliebter Dinge eigene Stilrichtungen und Trends entwickelt. Vintage-Stile mit ganz eigenen Charakteristika und skurrilen Ausrichtungen. Um die soll es als nächstes gehen.