Woher kommt der Name HansensGasse?

Den Namen habe ich aus einer Erzählung übernommen. Einer Erzählung meiner Großmutter, über den Laden meiner Großeltern (der anderen Großeltern, die ich nie kennengelernt habe, aber das nur am Rande)

Besagte Großeltern hatten einen Laden (sic! daher meine Krämerseele!) mit – ja, quasi allem: von Eisenwaren über Kochtöpfe, Sämereien und landwirtschaftliche Geräte, Kolonialwaren bis zu Geschirr und weiter. Schnaps brennen und verkaufen durften sie auch, ich habe das Rezeptbuch mit Rezepten aus dem 18. Jahrhundert geerbt.

Das muss toll gewesen sein: Der Duft nach Gewürzen und frisch geröstetem Kaffee. Nützliche Haushaltutensilien, schön aufgereiht zur Auswahl. Stapel von Textilien, Fächer voller Geschirr. Leider gibt es den Laden nicht mehr.

Das Geschäft lag in einer Straße, die gar nicht HansensGasse hieß. Es war eine regelrechte Gasse, schmal und klein – und die eine Seite war komplett vom Laden, Lager und Anbauten eingenommen. Im Volksmund hieß sie daher Hansens' Gasse. Ich habe den alten Laden besucht und mir die Gasse angesehen. An der Mauer des Gebäudes steht noch der Name meiner Familie – das ist das Einzige, was von „uns" dort übriggeblieben ist.

Aber jetzt gibt es noch was, nämlich meine HansensGasse: Immer noch mit Krämerseele, immer noch ein Angebot verschiedenster Dinge. Der Duft nach Kaffee kommt heute nur noch aus der Tasse auf meinem Schreibtisch und die Auswahl schöner Dinge findet im Online-Shop statt. Der HansensGasse Vintage Online-Shop knüpft an eine kleine Geschichte, die sonst komplett in Vergessenheit geraten wäre.

Jetzt weißt du, warum dies nicht „Alexandras Vintage Ecke" oder „Mein kleiner Kramladen" ist. Sondern HansensGasse. Und die Geschichte ist ein kleines bisschen weitergetragen.

Danke für dein Interesse!